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Ortsbeschreibung

Der Kurort Kolberg - Die Perle der polnischen Ostsee: Sole-, Moor- und Seebad ergeben ideale Bedingungen für eine erholsame und gesundheitsfördernde Kurreise.

Der wunderschöne Kurort ist malerisch am 6 Kilometer langen und feinen Sandstrand gelegen, dort, wo der kleine Fluss Persante in die Ostsee mündet. Das lebendige Kurbad lockt seit vielen Jahren tausende Touristen zum Erholen und Verweilen an.

Zwischen dem siebten und achten Jahrhundert bestand, archäologischen Untersuchungen zufolge, eine Siedlung, die der Ausbeutung der Salzquellen an der Mündung des Flusses Persante diente. In der Chronik wurde Kolberg zuerst im Jahr 1000 unter dem Namen „Salsa Cholbergiensis“ erwähnt.
Im Jahr 1255 erhielt Kolobrzeg das Stadtrecht und wurde zwischenzeitlich Hauptstadt des Landes  Kaschuben. Dieser Status wurde 22 Jahre später an das Stift Cammin abgegeben. Bereits im Mittelalter war diese Stadt weit durchs Land und in fremden Kulturen bekannt. Ihr Salzvorkommen brachte der Stadt große Zuwanderung, da auch die Menschen von damals das natürliche Solevorkommen zu nutzen wussten. Wo Salz war, da konnte Fischerei betrieben und das Fanggut konnte konserviert werden - ein unschätzbarer  Vorteil im Mittelalter. Aus einer slawischen Siedlung entwickelte sich im Laufe der Zeit eine bedeutende Handelsstadt. Die Bewohner lebten überwiegend vom Salzabbau, der Fischerei und dem Seehandel. In der  Zeit von 1361 bis 1610 war Kolberg deutsche Hansestadt, die der Stadt viel Reichtum und Wohlstand durch den Salzhandel und Fischfang brachte. Zudem besaß Kolobrzeg ab dem 14. Jahrhundert eigenes Münzrecht (Ausnahme: Prägung v. Goldmünzen). Durch den Dreißigjährigen Krieg und die Spätfolgen  entvölkerte sich im 17. Jahrhundert die Ostseestadt. Die Festung wurde belagert und es herrschte Hungersnot. Erst im Jahr 1816 wurde alles neu organisiert. Die Stadt wurde im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress eingegliedert und gehörte zum Bezirk Köslin. Im 19. Jahrhundert kam der lang ersehnte wirtschaftliche Aufschwung und Kolberg entwickelte sich zu einem Moor-, See- und Solebad. In dieser Zeit zählte man bereits 33.500 Einwohner. Es ist eines der ältesten Kurbäder Polens und das größte des Landes. Im Jahre 1803 begann mit der Gründung einer Badeanstalt mit Sole- und Moorkurbehandlungen die Entwicklung des Kurortes. Bis zum Jahr 1891 wurde Kolobrzeg noch mit „C“ geschrieben, aber ab dieser Zeit legte man die Schreibung mit „K“ fest. Im Zweiten Weltkrieg wurden 90 % von Kolberg zerstört, jedoch präsentiert es sich heute nach dem Wiederaufbau mit vielen Umbauten und zahlreichen Erweiterungen als lebendige Stadt. Nach der Vertreibung zählte man 1945 nur noch 2000 Deutsche, die sich in der Stadt aufhielten. Die polnischen Bürger, die kurze Zeit später die Stadt besiedelten, nannten sie „Kolobrzeg“. Da fast alles zerstört war, musste alles neu aufgebaut werden. Bereits nach 15 Jahren  Kriegsende hatte die Ostseestadt bereits wieder 17.000 Einwohner. Die Bevölkerung wohnte bisher meist in großen Plattenbauten. Mit der Zeit begann man kleinere Häuser zu errichten. Große Vorzüge von Kolberg als Kurort sind seine natürlichen Moorlager rund um die Stadt, sowie die Salzquellen, auf deren Grundlage Behandlungen durchgeführt werden, die erfolgreich den Gesundheitszustand der Kurgäste verbessern. 1878 wurde der Kurort offiziell gegründet und bereits 1938 belegte Kolberg den ersten Platz in einem Wettbewerb, an dem 125 Kurbäder teilnahmen. Heutzutage ist die Seestadt in verschiedene Viertel gegliedert: Fischerei- und Handelshafen, modernes Handels- und Dienstleistungszentrum sowie Kur- und Erholungszentrum. Das Erholungszentrum, die Kuranlagen und die Seebrücke sind im nördlichen Teil der Stadt zu finden. In den Sommermonaten herrscht hier buntes Treiben. Die polnische Ostseeküste erfreut sich immer größerer  Beliebtheit bei Gästen aller Generationen. Ob jung, ob alt, für jedes Publikum hat die größte Hafenstadt Polens etwas zu bieten. 

Das hier vorherrschende heilsame Mikroklima, verbunden mit der Seeluft, bildet eine ideale Grundlage für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Dieses Klima mit hohem Jodgehalt wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus und auch die 1800 Sonnenstunden im Jahr tragen zur Genesung bei. Die Anwendung der natürlichen Heilmittel hat in diesem Bad Priorität. Meerwasser- und  Moorbehandlungen werden durch moderne Technik unterstützt und erweitert. Jeder Gast erhält sein individuelles Kurprogramm. 

Zur Gestaltung der Freizeit bietet Kolberg auch Kulturinteressierten Sehenswertes. Besichtigen Sie historische Bauwerke, wie das neogotische Rathaus, die Marienbasilika oder das Waffenmuseum. Die liebevoll restaurierte Altstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Am Meer, am Hafen und an der Strandbrücke pulsiert das Leben. Dort kann man verschiedene Andenken aus Bernstein und Muscheln kaufen, Musik aus den weit entfernten Anden hören bzw. zu den Klängen der Balalaika aus Russland tanzen. Regelmäßig finden Orgelkonzerte oder Veranstaltungen im Freilichttheater statt. Wer es ruhiger mag, der kann bei einem Spaziergang am Strand, auf der Seebrücke oder entlang der Uferpromenade die klare Seeluft genießen. Genießen Sie salzhaltige Meeresluft bei freier Fahrt - schon ab Frühling bis zum späten Herbst erwarten die Ausflugsschiffe die Passagiere, die sie zu einer unvergesslichen Reise auf die Ostsee mitnehmen möchten. Wer lieber an Land bleibt, kann ebenso aus vielen lohnenden Zielen rund um Kolberg wählen. Erleben Sie Trzebiatow - ca. 30 km entfernt gelegen – von hier kann man mit der Bahn in die Seebäder Rewal und Niechorze fahren. Bialograd, eine historische Stadt mit fragmentarisch erhaltenen Verteidigungsmauern, ist für Kulturfreunde sehr sehenswert. Seit den 40er Jahren erlebt Kolberg als Kurbad seine Blütezeit und findet immer größeren Zuspruch.