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Ortsbeschreibung
Bad Flinsberg (Swieradów Zdrój– 450 m bis 650 m ü. d. M.) ist ein Kurort im schlesischen Isergebirge, im Dreiländereck Polen-Tschechien-Deutschland. Der Kurort liegt am oberen Lauf des Flüsschens Queis (Kwisa), in einem kleinen Tal zwischen dem Kemnitz- und Hohen-Iser-Kamm und ist einer der schönsten Kurorte Polens. Görlitz befindet sich in nur 50 km Entfernung. 

Die ersten Berichte über die Geschichte der Stadt reichen bis ins Jahr 1337 zurück und drehen sich hauptsächlich um ein Wirtshaus namens „Fegebeutel“, nach dem die Siedlung der Schäfer und Holzfäller benannt wurde. Später wurde die Siedlung „Flinsberg“ genannt. Der Ursprung des Namens ist auf den heidnischen Gott „Flins“ der Lausitzer zurückzuführen. 1946 erhielt der Ort endgültig den Namen Swieradów Zdrój. Schon im 16. Jahrhundert wurde vermutet, dass die Quellen dieses Ortes über besondere Eigenschaften verfügen. 1572 beschrieb der schlesische Arzt Leonard Thunnesser die Mineralquellen und im Jahre 1683 erwähnte Fryderyk Luca in der schlesichen Chronik die Quellen. Etwa ein halbes Jahrhundert später berief die Familie Schaffgotsch, die Eigentümer des Gebietes, eine Kommission ein, welche die Aufgabe hatte, die Heilkräfte der Flinsberger Quellen wissenschaftlich zu untersuchen. Die Kommission stellte fest, dass das Wasser „...appetitanregend ist, den Brechreiz hemmt, Angstzustände, Magen- und Leberkrankheiten mildert“. 1763 wurde Flinsberg Kur- und Badeort. Die Entwicklung des Kurortes begann 1768, als die Familie Schaffgotsch
das erste Kurhaus erbaute und es trafen die ersten Kurgäste ein. Eine direkte Bahnverbindung nach Berlin,  die seit 1909 existierte, trug zur Blütezeit des Kurortes in den 1920er Jahren bei.

Nicht ohne Grund wird Bad Flinsberg „Die Perle der niederschlesischen Kurorte“ genannt. Die Lage in einem Fichtenwald sowie die hier zu findende angenehme Ruhe sind ideale Voraussetzungen für Erholung und Entspannung. Bad Flinsberg liegt im Herzen der Sudeten in einem Tal des Isergebirges. Herrliche Wälder und Berge laden zum Wandern und Spazierengehen ein. Bekannt für sein einzigartiges Mikroklima, welches aus einer Kombination von Fönwinden und radonhaltiger Luft besteht, sorgt für ein besonderes mittelstarkes  Reizklima. Im Zentrum des Kurortes befindet sich der Kurpark mit seinen verschiedenen Sanatorien, allen voran das Kurmittelhaus mit seiner imposanten 80 Meter langen Trink- und Wandelhalle, deren hölzerne Konstruktion aus dem Jahre 1899 stammt und im Inneren eine bekannte Kunstgalerie beherbergt. Bad Flinsberg ist ein alter Kurort, der über eine selten vorhandene Kombination vielfältiger natürlicher Heilvorkommen verfügt: Das qualitativ hochwertige Naturmoor, die mineralhaltigen Heilwasser, die berühmten Fichtenrindenbäder und das milde Gebirgsklima sind nur einige Gründe dafür, daß die Indikationspalette so breit gefächert ist. Auch das in den 1930er Jahren entdeckte Radon findet großen Anklang bei den Kurgästen. Die sieben Heilquellen mit unterschiedlichem Mineralgehalt gehören zu den schwach mineralisierten Säuerlingen und enthalten Hydrogenkarbonat, Kalzium, Eisen, Magnesium, Fluor und Radon. Die stark kohlensäurehaltigen Quellen bewirken, dass die Gasbläschen bei Berührung mit der Haut eine örtliche Betäubung erzeugen und die Blutgefäße der Haut erweitert werden. Dadurch werden Muskelspannung und Blutdruck verringert und der Herzschlag verlangsamt, was sich beruhigend auswirkt. Die radonhaltigen Quellen stimulieren das Immunsystem und mobilisieren das menschliche Hormonsystem zum Abbau übersteigerter krankhafter Schmerzempfindungen, während das magnesiumhaltige Quellwasser die Herztätigkeit positiv beeinflusst. Auch Trinkkuren werden mit dem Mineralwasser durchgeführt, welche sich wohltuend auf Magen und Verdauung auswirken sowie den Zuckerspiegel im Blut senken. 

Unternehmen Sie Spaziergänge in den gepflegten Kuranlagen oder Wanderungen in die nähere Umgebung. Es werden organisierte Ausflüge unter anderem in das nahe gelegene Schreiberhau (Szklarska Poreba), nach Krummhübel (Karpacz), Hirschberg (Jelenia Góra) und Breslau (Wroclaw) angeboten. Im Ort laden Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Im Winter ist ein Skilift in Betrieb. Es gibt auch ein breites Angebot an kulturellen Veranstaltungen mit namenhaften Künstlern und Darstellern, so zum Beispiel im Mai die „Tage der blühenden Rhododendren“ und im Juli/ August „ElIzerie“.